Eid mubarak – Ramazan bayraminiz mübarek olsun!

Ich hoffe, dass alle muslimischen Geschwister einen möglichst schönen Feiertag haben. Bitte vergesst nicht, auch für die zu spenden, die es gerade besonders schwer haben – vor allem in Pakistan.

Wer schöne Bilder sehen will, hier sind ein paar von einem Eid-Gebet in Russland:

http://de.rian.ru/photolents/20100910/257260240_12.html

Und diese Photostrecke für den Ramadan fand ich atemberaubend:

http://www.boston.com/bigpicture/2010/08/ramadan_2010.html?s_campaign=8315

Ramadan kerim

Heute beginnt der Ramadan – jedenfalls hier, und offensichtlich auch in vielen anderen Ländern. Das wird einige Umstellungen in meinem Zeitbudget geben, ich werde vermutlich sehr viel weniger online sein, aber nach Ende des Ramadans blogge ich dann isa wie gewohnt weiter.

In Anbetracht der letzten Nachrichten hoffe ich, dass ganz viel für Pakistan gespendet wird – und dass nicht wieder ein Innenminister meint, die Spenden würden seiner Kasse gut tun.

Allen wünsche ich einen gesegneten Ramadan.

Bald ist Ramadan

Voraussichtlich am 11. August beginnt in diesem Jahr der Fastenmonat. Einige Diskussionen wird es wie in jedem Jahr geben – innerislamisch über Beginn und Ende, mit der Umwelt über Fasten überhaupt, wer, warum, …. endlos, man kennt es.

Zwei Nachrichten erreichten mich gestern. Ich fange mit einer erfreulichen an: in England haben Apotheken eine Ramadan-Kampagne kreiert.  Von den lobenswerten Einzelheiten abgesehen, hat mich an dem Artikel fasziniert, wie viel Normalität damit für dort lebende Muslime entsteht: konkrete Befassung mit ihren Themen, ohne dabei an der Religion herumändern oder kritisieren zu wollen. Eine nachahmenswerte Einstellung.

Absolut unerfreulich: eine weitere sogenannte Fatwa aus Kairo, die mir völlig unverständlich ist, aber ernsthaft gläubigen muslimischen Fussballern noch viel Ärger bereiten wird. Akif berichtet darüber, ich kann mich seiner Meinung nur anschließen. Ich habe mir den mageren Text auf islam.de durchgelesen – Kopfschütteln. Er widerspricht etlichen fundamentalen Regeln des Islam. Leider hat es ja schon verschiedene Fälle gegeben, wo Al-Azhar-Entscheidungen für im nichtmuslimischen Ausland lebende Muslime sich lesen, als hätten da ganz andere Interessen dahinter gestanden.

Eine Frage jedoch kam bei mir auf: Laut dem Bericht bei islam.de hat man nicht nur in Kairo, sondern auch beim ECFR (European Council for Fatwa and Research) angefragt. Dessen Antwort wird jedoch nicht verraten.

Die Generation der ersten Einwanderer, die teilweise unter Tage oder am Hochofen arbeitete und trotzdem fastete, dürfte sich eher angeekelt abwenden. Möge Allah ihnen ihre Standhaftigkeit lohnen.