Gierige Besatzungsmacht?

95 % von insgesamt 9,1 Mrd. Dollar, die von den USA aus irakischen Öleinnahmen angeblich für Wiederaufbaumaßnahmen kassiert wurden, sind ohne Beleg verschwunden.

Auch die Verwendung weiterer Gelder, die z.T. noch aus dem „Oil-for-food-Program“ aus Saddams Zeiten stammen, ist teilweise recht zweifelhaft.

Währenddessen beschweren sich die Iraki zu Recht über schlechte, nicht reparierte Infrastruktur – und nach außen wirkt das, als sei die neue Regierung unfähig. Zuständig für den Einsatz dieser Gelder aus dem ölreichen Irak ist aber das US-Verteidigungsministerium. Es wäre interessant, zu wissen, wo diese Mittel abgeblieben sind. Sollte es nur schlampige Buchhaltung sein, schlimm genug, bei solchen Summen. Solange dies jedoch unbelegt bleibt, ensteht der Eindruck, dass sich die USA hemmungslos an den irakischen Öleinnahmen bereichern.

Öl in Haiti? – Der Grund für das amerikanische Engagement?

Auch hier bin ich dafür kritisiert worden, dass ich das amerikanische Engagement bei der Erdbebenhilfe für Haiti so skeptisch betrachtete. Ich habe mich selbst gefragt, was ist wohl der Grund für dieses Handeln der USA und fand keine recht befriedigende Antwort.

Die lieferte mir nun ein Artikel eines bloggers beim „Freitag„:

Nun stolpert der aufmerksame Leser immer mehr über Berichte, welche die vermutlich großen Ölvorkommen vor der haitianischen Küste als auch in den Tiefen der Karibikinsel selbst beschreiben: Demnach, so berichten bereits am 28. Januar 2008 auf der haitianischen Website von „Radio Metropole“ (www.metropolehaiti.com) gäbe es unter Haïti’s Oberfläche grosse Erdölvorkommen, sowie strategisch wichtige Erze, unter anderem Uran 235 und Uran 238 (!) sowie Zirconium im Jacmel-Gebiet. Beide äußerst seltenen Elemente werden bekanntermaßen sowohl für den Bau von Atombomben als auch Brennstäben verwendet.

„Ferner“, so Daniel Mathurin, „haben wir 20 Stellen auf Haïti mit Ölvorkommen identifiziert“ und meint weiter, „dass 5 davon von Experten der Petroindustrie und Politikern als sehr wichtig angesehen werden: Das Zentralplateau, einschließlich der Region Thomond, -der Ebene Cul-de-sac und die Bucht von Port-au-Prince, sind voll von Erdöl“, sagt Mathurin und fügte hinzu, „dass die Ölreserven von Haïti grösser seien als die von Venezuela, einem der weltgrößten Ölförderländer – “ Haïti habe zum Vergleich so viel mehr Erdöl als Venezuela, wie ein Glas Wasser und ein olympisches Schwimmbecken.“

Ich kann nur raten, den gesamten Artikel zu lesen, und ihn zu verbreiten, da ja unsere geliebten Massenmedien sowas reihenweise ignorieren. Und DAS ist wirklich ein Skandal.