Die erste Moschee in den USA

Auf einem blog beschreiben zwei amerikanische Muslime ihre Tour durch die USA: 30 Moscheen in 30 Staaten während des Ramadan. Dabei kamen wundervolle Bilder und Berichte zustande – ich habe mal den über die vermutlich erste Moschee auf amerikanischem Boden herausgepickt:

Ross is home to the first mosque that was ever built in the United States. A Syrian farmer by the name of Hassan Juma immigrated to the U.S. and settled in Ross in the late 1800s. More Syrians came into town shortly after and the community built a mosque in 1929  after spending years praying in each other’s basements. It was later demolished in the 1970s but there’s a Muslim cemetery nearby where many of the original community members are buried. In 2005, a new mosque was built on the same land as the original mosque.

Und auch ein Friedhof gehört dazu:

I find the cemetery about a hundred feet from the mosque. I begin reading the names on the tombstones and the birth dates below them. 1882, 1904, 1931.  Each of them has a star and crescent symbol at the top of the stone reflecting a Muslim was buried there.

Insgesamt, eine wundervolle Idee, ein toller blog (kommt gleich in meine linkliste) mit wunderbaren Photos. Sowas müsste man mal woanders machen. Viel Freude beim Lesen!

6 Antworten

  1. Also, wenn´s mir wichtig wäre, wo ich nach meinem Ableben mal lande: Der Friedhof ist ja ein Traum, diese Aussicht, soviel Weite gefällt mir. Und die Moschee ist einfach nur niedlich, so winziges mag ich, ein menschlicher Maßstab irgendwie…
    Liebe Grüße, cf

  2. Hast du die anderen Photos gesehen? Ich fand den blog super.

  3. Nee, ich hab´ zwar auf den Link gedrückt, aber da kam bloß Text. Ich bin echt zu blöd fürs Internet, fürchte ich, aber halt, stop, da iss ja noch´n Link, voll übersehen.
    Und ja, Wahnsinnsfotos, wieder mal von der Sorte, die mir die USA als Ort zum Leben schmackhaft machen können. Vor allem einen Ort Stadt zu nennen, an dem achtundvierzig Leute leben, da hätte ich wahrscheinlich nicht so oft das Gefühl, daß mir alles zu eng wird. Das zeigen ja auch die Fotos.
    In Jordanien wär´s mir sicher zu heiß und zu wüstig, aber so´n Land ohne Zäune und stattdessen mit liebevoll gestalteten Toren wie auf dem letzten Foto, die geschilderte Gastfreunschaft im Text: ja, vielleicht wander´ ich doch noch aus. Mich fasziniert der mittlere Westen der USA schon lange, und da gibt´s wohl auch nicht so viele Rednecks wie im Süden. Leider konnte ich noch nie hin, aber als alter Reisemuffel schau´ ich mir die Welt eh am liebsten von zuhause an. Wenn, müßte ich gleich umziehen, um mich langsam dran zu gewöhnen und dann wohlfühlen zu können.
    Liebe Grüße, cf

  4. Irgendwie ist mein nächster Kommentar abhanden gekommen. Egal, ich hab´ den Link dann doch noch gesehen und gedrückt, und der gesamte Blog ist wirklich toll.Ich bin bei dreißig Stationen noch längst nicht durch, mach´ ja auch anderes als Lesen zwischendurch, manchmal ess´ich sogar was, aber den les´ich auf jeden Fall. Im ersten Teil ist dieses wunderbare Foto, wo sich ein Imam und ein Pfarrer im Gespräch gegenüber sitzen. Und die Bilder der zweiten Station, also in South Dakota sind einfach traumhaft schön. Freundliche Menschen, eine Stadt! mit achtundvierzig Einwohnern, keine Zäune aber ein wunderschönes Tor als Einladung. Und außerdem diese Landschaft, die einfach nicht aufhören will: das ist schon ein Ort, den ich gerne mal besuchen würde. Aber ich alter Reisemuffel werd´ das wohl nie tun, dafür hab´ ich ja Leute wie Dich, die mir die Welt beschreiben. Für mein Dasein als Tourist reicht mir das, kennenlernen kann ich einen Ort doch eh erst, wenn ich da leben würde. Und für einen Umzug bin ich einfach zu faul.

  5. Das war einer zu viel. Er war doch nicht weg…

  6. jetzt hab´ ich den ersten teil gelesen, und gerade die Kommentare sind -bis auf die üblichen Verdächtigen- wunderbare Beispiele für ziviles Denken. es gab´ja schon lange Gebetsräume in den Twin-Towers, und erfreulich viele Nichtmuslime sehen das anscheinend als selbstverständlich. Ja, der Blog der beiden Reisenden ist toll, und eigentlich sollte das auch hier weiter verbreitet werden. Die Welt ist doch hoffentlich groß genug für uns alle…
    mfg, cf

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