OVG meint, das Beten verbieten zu dürfen

Wie ich vor ein paar Tagen schrieb, ist ja das Verbot einer Berliner Schulleitung, in der Schule bei Bedarf das Mittagsgebet zu verrichten, vor Gericht gegangen.

Heute nun war die Verhandlung vor dem OVG, weil die Berliner mit dem Urteil des VG nicht zufrieden gewesen waren. Mir liegt bisher nur das Ergebnis vor, nicht die Begründung – auf die ich recht gespannt bin, denn soweit ich sehen konnte, hatte das VG alles richtig gemacht. Aber das OVG hat sich wohl dem nicht geringen öffentlichen Druck gebeugt und gegen den Schüler und die Muslime entschieden.

Interessant ist, dass längst nicht alle bislang online zu findenden Artikel erwähnen, dass das OVG die Revision zugelassen hat – weil es sich mit Sicherheit hier um eine Rechtsfrage von allgemeiner Bedeutung handelt. Das ist keineswegs der Regelfall – sehr oft wird die Revision, seit es diese Möglichkeit gibt, nicht mehr im Urteil zugelassen. Also ist sich das OVG wohl doch nicht so ganz sicher….

Jetzt muss ich tatsächlich hoffen, dass die Familie noch die Energie hat, diesen Weg weiter zu gehen.

Wie ich vermutet hatte, gab es Gründe dafür, dass der Junge den inzwischen bereit gestellten Raum nicht so oft nutzte: er fand ihn oft verschlossen vor …. und das hat man dann zunächst in der Presse, heute wohl auch noch vor Gericht, gegen ihn verwendet.

Ceterum censeo: ich bin der Meinung, dass man in Deutschland keine muslimischen Kinder großziehen sollte.

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