Der Muezzin soll rufen dürften – die Volksseele schreit nach Rache

In Rendsburg entstand vor einiger Zeit eine größere Moschee. Nun will die dortige Gemeinde auch zum Gebet rufen lassen und hat nach Vereinbarung mit der Stadt ein Schallgutachten vorgelegt. Daraus ergibt sich, dass vom Standpunkt der TALärm (danach richtet sich so etwas nämlich) keine Einwände bestehen.

Sprich: das geltende Recht ist auf der Seite der Muslime. Sie haben sich an alle Vorschriften gehalten und sollten jetzt davon ausgehen können, dieses Recht auch nutzen zu dürfen.

Aber, wie so oft, wenn das deutsche Recht den Muslimen unparteisch zur Seite steht, kann nicht sein was nicht sein darf:

Die Politik, wohl um Wählerstimmen besorgt, diese wiederum um den Wert ihrer Grundstücke oder auch einfach nur, weil sies nicht mögen und nicht einsehen, sinnt auf Abhilfe. Baurechtliche? Mitnichten. Denn das Baurecht (inklusive Lärmschutzrecht) wurde ja bereits geprüft. Nein, das geht anders:

Während die Stadtverwaltung Rendsburg aufgrund eines Schallschutzgutachtens die Richtigkeit ihrer baurechtlichen Entscheidung untermauern will, formiert sich fraktionsübergreifend politischer Widerstand. Nach Informationen der Kieler Nachrichten arbeiten derzeit alle Rendsburger Rathausfraktionen außer den Linken an einer gemeinsamen Erklärung, die zusammen mit der Genehmigung der Stadt an die Öffentlichkeit gehen soll. In einem Entwurf solle unter anderem das Kieler Innenministerium aufgefordert werden, die Rendsburger Muslime vom Islamischen Zentrum und ihren Dachverband „Bündnis der Islamischen Gemeinden Norddeutschland“ aufgrund ihrer Nähe zur umstrittenen Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) stärker als bisher zu beobachten.

Die Hervorhebung ist von mir. Es ist unglaublich: weil die Rechtslage den Herrschaften nicht passt, üben wir mal Druck mit geheimdienstlichen Mitteln aus. Welche Bananenrepublik ist denn das?

I.Ü., den Hinweis auf diesen Skandal fand ich bei PI – wer dem Volk aufs Maul schauen will, kann dies dort tun.