Strafe für den Diskriminierten

Eine Kurzmeldung aus den Niederlanden auf einem blog der taz lässt mich nur mit dem Kopf schütteln: ein Mann, der wegen seines Aussehens (Bart) und der Tatsache, dass er keine fremden Frauen anfasst, ihnen daher auch nicht die Hand gibt, bei der Arbeitssuche diskriminiert wird, soll eine Strafe von 200 Euro zahlen, wohl, weil das Sozialamt meint, dass er damit die Anstellung mutwillig verhindert habe.

Sprich: statt die diskriminierenden Arbeitgeber zu verklagen, soll er nun bestraft werden.

Das könnte ich mir in Deutschland, wo etliche Arbeitsämter und ARGEN muslimische Frauen unter Druck setzen, auch sehr gut vorstellen. Da heißt es dann nicht Strafe, sondern Leistungskürzung ….

In Schulen ist es mir schon vielfach begegnet: Mädchen, die wegen Diskriminierung keinen Praktikumsplatz finden, bekommen einfach eine 6. Wenn die Eltern sich nicht trauen, energisch dagegen zu protestieren, kann das üble Folgen haben, bis zum Verlassen der Schule ohne Abschluss.

Es ist eine Schraube ohne Ende. Typisch ist, dass es hier thematisiert wird, wo es ausnahmsweise einen Mann trifft….

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