„Die ethnische Säuberung Palästinas“

… heißt ein Buch des israelischen Historikers Ilan Pappe, für das er in seiner Heimat scharf kritisiert wird. Kein Wunder, denn er vertritt die Meinung, dass die Gründung Israels nur durch die Vertreibung der Palästinenser möglich gewesen sei.

Er ist jedoch ein anerkannter Historiker, insofern wird man sich ernsthaft mit seinen Ausführungen auseinandersetzen müssen. Ich hoffe jedenfalls, dass man das in Israel tun wird. In Deutschland wurde zunächst versucht, ihn durch Absage der für einen Vortrag vorgesehenen Räume mundtot zu machen:

„Schon vor Wochen hatte der „Salam Shalom – Arbeitskreis Palästina/Israel“ Räume im Pädagogischen Institut der Stadt München gebucht.

Dennoch zog das zuständige Schulreferat die Genehmigung am Morgen vor dem geplanten Auftritt zurück. So sprach Pappe am vergangenen Wochenende in den eilig organisierten Räumen eines Bildungsvereins. Es kamen über 100 Zuhörer.“

http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/?dig=2009%2F10%2F30%2Fa0094&cHash=c9004acd0d

Meinungsfreihheit?

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