Die Grenze zwischen Gesetz und Verfolgung der Migranten…

sieht Anna Finocchiaro, Fraktionschefin der stärksten Oppositionspartei PD, überschritten.

Auch mir sieht das ganze aus, wie eine Illustration der derzeitigen italienischen Regierung, was man sich alles ausdenken kann:

u.a. vierjährige Haftstrafe für Illegale, medizinisches Personal wird gezwungen, Daten über behandelte Menschen weiterzugeben (etwas, was auch in D umstritten war, sich aber langsam bessert).

Anderes, was letztens diskutiert wurde, wird im verlinkten Artikel nicht erwähnt, gehört aber hinzu:

segregierte Klassen für ausländische Schüler, die Forderung, dass in den Moscheen auf italienisch zu predigen sei, 18 Monate Internierung für illegal eingereiste….

Hoffen wir, dass unser Innenminister das nicht als Anregung auffasst.

2 Antworten

  1. Ich frage mich bei Entwicklungen dieser Art immer, in wie weit das von den italienischen Wählern beabsichtigt war.
    Italien hat mit seiner exponierten Lage am Mittelmeer weit mehr mit „illegalen“ Migranten zu tun als Deutschland, dennoch scheinen die Reaktionen der letzten Jahre weit über das Ziel hinaus zu schiessen.
    Werden diese Gesetze generell von der Wählerschaft begrüßt oder handelt Berlusconi da mal wieder im Alleingang?

  2. Gute Frage. Kann es sein, dass es auch da viel klammheimliche Zustimmung gibt? In Deutschland gibt es doch auch keinen lauten Aufschrei bei z.T. unmöglichen Maßnahmen. Die Betroffenen sind ja i.d.R. keine Wähler….

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