Nein, ich verstehe sie nicht, die Amerikaner!

Einerseits sind sie so stolz auf ihre Armee und die tapferen Soldaten. Aber dann, wenn der Soldat zurückkomt, wer ist dann in ihren Augen wirklich tapfer? Ok, die, die tot zurückkommen. Die kriegen eine Auszeichnung. Und die, die verletzt wurden, die kriegen die Auszeichnung und Hilfe.

Aber dann ist auch Schluss. Denn:

Für Verbandssprecher Bircher ist jedoch klar definiert, wem die Ehre eines Purple Heart zuteilwerden sollte: „Man muss im Krieg durch die Waffe eines Feindes der Vereinigten Staaten verwundet worden sein: Blutvergießen ist das Kriterium.“

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,600191,00.html

Klar, so einfach ist das. Denn sonst könnte da ja jeder kommen:

Der vom Pentagon mitfinanzierte Verband „Order of the Purple Heart“ begrüßte die Entscheidung. Eine Verleihung der Auszeichnung an psychisch Versehrte würde diese „herabsetzen“. Der Sprecher des Verbandes, John E. Bircher, sagte der „New York Times“: „Wie zieht man die Grenze? Soll dann auch jeder ausgezeichnet werden, der an den Folgen chemischer Kriegsführung leidet?“

In Anbetracht dieses Zynismus kann ich nur ungläubig den Kopf schütteln.

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